Das Spiel Nightsky

Nightsk, Foto: mingtest3_flickr
In der Welt der Spiele-Entwickler gilt er schon längst als feste Größe: Nicklas Nygren. Der auch unter dem Namen Nifflas bekannte unabhängige Entwickler hat sich zweidimensionale Kulissen zum Markenzeichen gemacht. Auch die Tatsache, dass seine Figuren stets minimalistisch wirken, hat sich wie ein roter faden durch seine Spiele gezogen. „Within a deep forest“, „Knytt“, „Knytt Stories“ und „Saira“ – sie alle haben Millionen Spieler in ihren Bann gezogen.
Das neuste Spiel von Nifflas heißt „Nightsky“. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist es nicht weniger verträumt als seine Vorgänger. Der Ablauf des Games ist ganz einfach: eine Glaskugel schwebt auf mysteriöse Weise durch’s Bild, sie muss vom linken Rand an den rechten gelangen. Ist dies geschafft, wo wechselt der Spieler ins nächste Level. Der Schwierigkeitsgrad nimmt natürlich ständig zu. So werden auch die Hindernisse, die die Kugel überwinden muss, häufiger. So kann es sein, dass die Glaskugel an Felswänden entlang gespielt werden muss, manchmal stellen bewegliche Plattformen und Räder die Hürden dar. In manchen Landschaften gibt es jedoch überhaupt keine besondere Herausforderung. Dann kann man die Umgebung genießen und die bezaubernden Wesen bewundern, die diese wundersame Welt bevölkern.
Ein kleines Manko: das „Spielfeld“ nimmt nur die Mitte des Bildschirmes ein. Es ist ein Spiel für alle, die sich gern mal erholen wollen vom Geballer und Gerenne der gängigen PC-Games. Jedes Level kann beliebig oft wiederholt werden, es ist also nicht einmal ein besonderer Ehrgeiz erforderlich, um gut abzuschneiden.
Der Reiz an dem Spiel liegt wirklich in der pittoresken Grafik. Doch auch die Idee des Entwicklers ist zu loben. In einigen Räumen hebt sich die Schwerkraft auf, die Kugel muss mittels anderer Objekte befördert werden, zum Teil hat man keinen Einfluss auf die Glaskugel und muss ihr nur den Durchgang freiräumen. Vor allem zur Entspannung ist dieses Spiel genau das richtige.