Das Online-Spiel FarmVille
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Zum Anfang erhalten die Spielenden je ein Feld, auf dem dann angebaut werden kann. Bis eine Pflanze reif ist, dauert es je nach Art 2 Stunden bis 4 Tage. Für die erfolgreiche Ernte, mit der man nicht zu lange warten sollte, damit sie nicht verrottet, bekommt man FarmCoins. Die Tiere kann man kaufen, meistens sind sie aber Geschenke von Freunden oder durch Sonderaktionen.
Dabei gibt es sogar eine eigene Währung, die FarmCoins, die durch gutes Bewirtschaften verdient werden und womit auf dem Markt eingekauft werden kann. Daneben gibt es noch FarmCash, eine wertvollere Währung, mit der spezielle Gestaltungsobjekte für den Hof erworben werden können, zum Beispiel Tiere oder Teribstoff. FarmCash wird in kleinen Mengen bei jedem höheren Level erworben, kann aber auch mit realem Geld bezahlt werden, für 10 US-Dollar gibt es 55 FV (FarmCash). Ein richtiges Ziel hat das Spiel nicht, es geht bloß darum, seine Farm gut zu bewirtschaften und in der Konkurrenz zu seinen spielenden Freund_innen am erfolgreichsten zu werden.
Wer Lust bekommen hat, sich im richtigen Leben ein klein wenig als Bauer zu verdingen, der sollte einfach hier suchen und kaufen – die Auswahl an schönen und alten Bauernhöfen ist dabei auf Immobilien-Plattformen mit bundesweitem Angebot naturgemäß besonders groß.
Das Facebook-Spiel bleibt virtuell und kann wohl dem richtigen Leben und Bewirtschaften einer Farm nicht sehr nahe kommen. Trotzdem ist es sehr beliebt. Schon zwei Monate nach Veröffentlichung (im Juli 2009) hatten 35 Mio. Nutzer_innen ihre virtuelle Farm. Den Höhepunkt erreichte die Spieler_innenzahl im Februar 2010 mit mehr als 80 Mio., seitdem sinkt die Zahl allerdings wieder. Die Anwendung wurde von Verbraucherschützer_innen kritisiert, da es zum Spielen notwendig ist, dem Entwickler Zynga all seine Profilinformationen auf Facebook zugänglich zu machen.